Bestand vor Wunschliste
Erfassen Sie zuerst den tatsächlichen Zustand: Tragwerk, Feuchtigkeit, Leitungen, Heizung, Fenster, Dach. Erst danach entsteht die Liste der gewünschten Maßnahmen.
Viele Budgets kippen, weil Pflichtmaßnahmen erst nach der Planung der Optik entdeckt werden.
Kostengruppen und Größenordnungen
Trennen Sie Rohbau, Haustechnik, Ausbau, Außenanlagen und Nebenkosten der Planung. Jede Gruppe erhält eine eigene Position und eine eigene Reserve.
Planungs- und Nebenkosten liegen erfahrungsgemäß bei 12 bis 20 Prozent der Bausumme.
Reserve und Bauzeit
Im Bestand sind 10 bis 20 Prozent Reserve realistisch – bei Objekten vor 1960 eher am oberen Rand.
Rechnen Sie Bauzeitverlängerungen ein: Zwischenfinanzierung, Mietausfall und Ersatzunterkunft kosten Geld, das in keiner Handwerkerrechnung steht.
Angebote vergleichen
Holen Sie mindestens drei Angebote ein und achten Sie auf vergleichbare Leistungsbeschreibungen. Der günstigste Preis ist selten der beste, wenn Positionen fehlen.
Vereinbaren Sie Festpreise oder Preisobergrenzen und legen Sie Zahlungspläne an den Baufortschritt gekoppelt fest.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.

