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Investment

Rendite bei Zinshäusern berechnen

Die Rendite ist die gemeinsame Sprache aller Immobilieninvestoren. Wer sie richtig rechnet, vergleicht Objekte fair – und erkennt schnell, welcher Kaufpreis wirtschaftlich noch darstellbar ist.

7 Min. Lesezeit

Bruttomietrendite

Die Bruttomietrendite ergibt sich aus der Jahresnettomiete geteilt durch den Kaufpreis, multipliziert mit 100. Sie ist schnell gerechnet und dient der ersten Vorauswahl.

Ihr Nachteil: Sie blendet Nebenkosten, Leerstand und Instandhaltung vollständig aus und wirkt daher immer zu optimistisch.

Nettomietrendite

Bei der Nettomietrendite ziehen Sie nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten, Instandhaltungsrücklage, Verwaltung und einen Leerstandsansatz von der Jahresmiete ab. Im Nenner steht der Kaufpreis inklusive aller Nebenkosten.

Als Orientierung: Rechnen Sie mit 7 bis 12 Euro pro Quadratmeter und Jahr für Instandhaltung sowie 2 bis 5 Prozent Leerstands- und Mietausfallsrisiko.

Kaufpreisfaktor und Cashflow

Der Kaufpreisfaktor – Kaufpreis geteilt durch Jahresnettomiete – zeigt, in wie vielen Jahresmieten sich der Kauf rechnet. In guten österreichischen Lagen liegt er häufig zwischen 20 und 30.

Entscheidend für Ihre Liquidität ist am Ende der Cashflow nach Finanzierung: Mieteinnahmen minus Bewirtschaftung minus Annuität.

Rendite steigern

Moderate Modernisierungen – etwa Bäder, Böden oder eine effizientere Heizung – rechtfertigen oft höhere Mieten und senken zugleich die Betriebskosten.

Prüfen Sie auch leer stehende Potenziale: Abstellräume, Dachböden oder Stellplätze können zusätzliche Erträge bringen.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.